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Transplantationen 1. Dezember 2006

Schädigung von Dünndarmtransplantaten der Ratte durch Perfusionslösungen

GRUNDLAGEN: Durch Perfusionslösungen kann es zu Transplantatschädigung kommen. Es trägt zur Entwicklung von postoperativen Komplikationen wie Organdysfunktion und Peritonitis bei und erhöht das Risiko der Abstoßung. Es werden geeignete Parameter gesucht, die den Transplantatsverletzungsgrad durch Perfusion und Ischämie oder Reperfusion objektivieren lassen. Morphologische Beurteilung von Veränderungen im Dünndarmtransplantat wird als "goldener Standard" verstanden, dessen Ergebnis als Basis für Bewertungen anderer Parameter dient.

METHODIK: In dieser Studie wurden IL-2-Spiegel in der Perfusionslösung und im Effluat mit dem ELISA-quantitativen Set festgestellt.

ERGEBNISSE: Mit der von uns gewählten Methode zeigt sich IL-2 als kein geeigneter Parameter für die Beurteilung des Verletzungsgrades durch Perfusionslösungen bei Ratten.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die untersuchten Parameter waren nicht geeignet, die UW- und HTK-Lösungen bezüglich einer möglichen Tranplantatschädigung zu vergleichen. Entsprechend unseren früheren Studien stellen die Morphologie und der Serotoninspiegel weiterhin besten Parameter für Bewertung des Transplantatverletzungsgrades durch Perfusionslösungen dar.

J. Froněk, P. Živný, J. Vávrová, M. Ryska, European Surgery

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