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Transplantationen 1. September 2009

Die asiatische Perspektive

Die Organtransplantation wurde zu einer Routineanwendung der modernen medizinischen Therapie, wenn ein Patientenorgan versagt, sofern es die Kosten erlauben und ein passendes Spenderorgan gefunden werden kann. Dieser Methode wurde zunächst auch in manchen Teilen Asiens mit Skepsis und Zurückhaltung begegnet: z. B. Japan suchte nur widerstrebend nach Spenderorganen, um Patienten mit Organversagen zu retten. Die westliche Welt – der Vatikan mit eingeschlossen – sahen hingegen die Organspende als einen Akt der Nächstenliebe. Mitgefühl ist aber ebenso ein wesentlicher Teil asiatischen Traditionslehre – daher sollte diese Kultur Asiens eine derartige moderne medizinische Methode genauso begrüßen. Andererseits ruft eine sehr lange zurückreichende Tradition in der asiatischen Welt auf, die Eltern zu respektieren, mit dem Geschenk des Körper sorgsam umzugehen und die Gegebenheit des Tao einzuhalten, nämlich dass dem Fluss der Natur gefolgt werden soll. Was meinen nun alte asiatische Weise zu dieser modernen Technologie? Diese Publikation untersucht daher die Lehren des Konfuzius, des Taoismus und des Buddhismus, um zu klären, wie diese Lehren zu der Organtransplantation stehen.

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