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© Roman Fuchs
Prof. Werner Zechner zeigte die vielen Vorteile der Behandlungsplanung mit der NobelClinician-Software.
 

ÖGI 2013: Moderne Diagnostik und Behandlungsplanung

Der Planungsworkshop zeigte die Möglichkeiten mit der Navigationssoftware NobelClinician.

Im voll ausgebuchten Workshop NAVI 2 im Rahmen der ÖGI-Tagung stellte Prof. DDr. Werner Zechner am 8. November 2013 das NobelGuide-Konzept und seinen Nutzen für die Praxis vor.

Unter dem Titel „Diagnostik und Behandlungsplanung mit NobelClinician“ präsentierte Zechner im ersten Abschnitt des Workshops wichtige Richtlinien für die klinische Diagnostik und zeigte den Ablauf bis zur chirurgischen Schiene. In diesem Zusammenhang befasste sich der Experte mit der Darstellung verschiedener Ursachen eventueller Abweichungen sowie mit deren klinischen Relevanz. Zusätzlich verriet er wertvolle Tipps zur Minimierung bzw. Vermeidung etwaiger Varianzen. Er zeigte den Ablauf live in der NobelClinician-Software und arbeitete so die Anwendung sowie den Nutzen für die eigene Praxis der Kursteilnehmer heraus.

Neue Wege zur Patientenaufklärung

Zechner präsentierte den Teilnehmern die neue NobelClinician Communicator iPad®-App. Diese bietet dem Zahnarzt mittels zahlreicher Bilder, Animationen und interaktiven Elementen eine optimale Unterstützung im Beratungsgespräch. Die Therapieplanung wird für den Patienten anschaulicher und noch verständlicher. Die App verbindet sich sicher über NobelConnect mit jedem iPad® und ist über den Apple® App Store kostenfrei erhältlich.

Digitaler Workflow

Die OsseoCare Pro Chirurgieeinheit – bedienbar über iPad® – ist mit NobelConnect verbunden, sodass die digitalen Pläne von NobelClinician direkt auf die Chirurgieeinheit übertragen werden können. Die Dokumentation der OP-Schritte erfolgt sofort in automatisierten klinischen Berichten.

Die patientenspezifischen Daten werden im Anschluss an den Eingriff an NobelClinician zurück exportiert und dort verschlüsselt gespeichert. „Neben dem zeitlichen Effizienzgewinn für mich als Behandler, werden derart Applikationen aufgrund der detaillierten grafischen und schriftlichen Dokumentation in punkto Forensik stetig an Relevanz gewinnen“, so Zechner.

Weitere Anwendungen für 2014

Prof. Zechner bot den Workshop-Teilnehmern auch einen Ausblick in die Weiterentwicklungen der NobelClinician-Software. Als weitere Erleichterung werden zukünftig Doppelscan-Protokolle, Röntgenschablonen und spezifische Marker für teilbezahnte Kiefer nicht mehr benötigt werden. Der Zahnarzt kann sich in jedem Schritt der Behandlung für eine schablonengeführte Chirurgie entscheiden. Vollautomatisierte und passgenaue OP-Schablonen werden über eine Schaltfläche automatisch mit den Daten aus dem integrierten Oberflächenscan und den geplanten Implantatpositionen erstellt. Zusätzlich zur komplett schablonengeführten Implantatinsertion wird NobelGuide die Option zur schablonengeführten Pilotbohrung bieten. Die Pilotbohrer-Schablone unterstützt den Zahnarzt dabei, die richtige Position, Ausrichtung und Tiefe des ersten Bohrers zu wählen. Die weiteren Schritte kann er freihändig vornehmen. Alle OP-Schablonen können in der NobelClinician-Software visualisiert und online bestellt werden.

Planung der Live-OP

Im Hands-on Teil des Workshops konnten die Teilnehmer auch den Patientenfall, der am Nachmittag in der Live-OP implantiert wurde, unter Verwendung des neuesten Releases von NobelClinician diagnostizieren und planen. Das chirurgische Vorgehen wurde in einer Modell-OP mit der OsseoCare Pro Chirurgieeinheit durchgeführt.

Quelle: ÖGI-Workshop „Diagnostik und Behandlungsplanung mit NobelClinician“, 8.11. 2013

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