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Chirurgie 1. Oktober 2007

Plattenepithelkarzinom, Basaliom und Melanom nach Lebertransplantation: ein Fallbericht

GRUNDLAGEN: Hauttumore sind die häufigsten bösartigen Erkrankungen, welche bei Transplantatempfängern beobachtet werden. METHODIK: Ein Leberempfänger mit hellem Hauttyp und massiver Sonnenexposition wurde über mehrere Jahre beobachtet. ERGEBNISSE: Der Patient entwickelte innerhalb von fünf Jahren nach Transplantation eine Vielzahl von Hauttumoren. Dies inkludierte Basaliome, Spindelzellkarzinome und Melanome, welche sämtliche erfolgreich chirurgisch exzidiert wurden. Insgesamt 132 Läsionen, welche aktinischen Keratosen entsprachen, wurden in diesem Zeitraum behandelt. Letztlich wurde die Immunosuppression auf ein Minimum reduziert, und der Patient ist derzeit mit gut funktionierendem Transplantat und ohne Hinweis auf ein Rezidiv der Hepatitis C am Leben. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Derartige Verläufe mit Entwicklung multipler Hautmalignome sind sehr selten nach Lebertransplantation. Dies zeigt jedoch, wie wichtig eine kontinuierliche dermatologische Überwachung bei diesem Patientengut ist.

W. W. Nields, H. Bonatti, D. Harnois, R. Hinder, J. Nguyen, R. C. Dickson, J. Aranda-Michel, H. W. Randle, European Surgery

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