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Chirurgie 27. Juni 2013

Exercise in the prevention and rehabilitation of breast cancer


Brustkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung von Frauen. Verschiedene epidemiologische Studien haben eine inverse Korrelation zwischen dem Risiko an Brustkrebs zu erkranken und physischer Aktivität gezeigt. Körperliches Training wurde auch als ein signifikantes Mittel im Rehabilitationsprozess von Brustkrebs Überlebenden anerkannt.
Die Reduktion des relativen Risikos von Brustkrebs betrug bei Frauen, die moderates bis anstrengendes Training 3– bis maximal 5-Mal pro Woche betrieben zwischen 20 und 40 %. Außerdem zeigten einige Studien eine 24–67 %ige Reduktion der Gesamtmortalität, beziehungsweise eine 50–53 %ige Reduktion des Risikos an Brustkrebs zu versterben bei physisch aktiven, an Brustkrebs erkrankten Frauen im Vergleich zu jenen, die keine physische Aktivität betrieben.
Brustkrebs Überlebende sollten motiviert werden, an Rehabilitationsprogrammen teilzunehmen, um von zahlreichen physischen und psychologischen Vorteilen zu profitieren. Diese Vorteile inkludieren eine Abnahme der Müdigkeit, sowie eine Besserung der Funktion des Immunsystems, des körperlichen Wohlbefindens und der Lebensqualität. Entsprechend rezenter wissenschaftlicher Evidenz sollte ein komplettes Rehabilitationsprogramm für Patienten mit Brustkrebs zur Maximierung des erwarteten Vorteils sowohl Kraft-Übungen als auch aerobe Übungen beinhalten.

Dr. Konstantinos A Volaklis, Martin Halle, Savvas P Tokmakidis, Wiener klinische Wochenschrift 11/12/2013

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