zur Navigation zum Inhalt
 
Chirurgie 1. August 2011

Extensor pollicis longus Ruptur nach distaler Radiusfraktur: Ergebnisse der Rekonstruktion durch Transposition der Extensor indicis Sehne und postoperativer dynamischer Schienenbehandlung

Die Läsion der Extensor pollicis longus Sehne ist eine der häufigsten Strecksehnenverletzungen nach einer distalen Radiusfraktur. In den Jahren 2003 –2005 haben wir bei 31 Patienten mit Funktionsausfall der EPL–Sehne eine Extensor indicis Plastik mit postoperativer dynamischer Schienenbehandlung durchgeführt. Bei 25 Patienten führte eine operativ versorgte distale Radiusfraktur (bei 23 Patienten Bohrdrahtosteosynthese, bei 2 Patienten Plattenosteosynthese) zur EPL-Ruptur. Bei 6 Patienten war eine konservativ behandelte distale Radiusfraktur ursächlich. Von unseren 25 nachuntersuchten Patienten wiesen 9 (36 %) ein sehr gutes und 15 (60 %) ein gutes Ergebnis im Geldmacher Score auf. Wir konnten in unserem Krankengut keine Rerupturen identifizieren. Bei Läsionen der Extensor pollicis-Sehne ist die Transposition der Extensor indicis-Sehne ein einfaches und komplikationsarmes Verfahren. Durch diese Ersatzplastik kann eine erhebliche Verbesserung der Extension am Daumen erzielt werden.

Markus Figl, Michael Mayer, Stefan Lederer, Robert Bogner, Martin Leixnering, Wiener klinische Wochenschrift 15/16/2011

Volltext dieses Beitrags / entire article auf SpringerLink

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben