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Chirurgie 1. Februar 2011

Neue Antikoagulanzien: Überlegungen zum perioperativen Einsatz

Im Rahmen der präoperativen PatientInnenevaluation erhebt die Anästhesistin/der Anästhesist die Blutungsanamnese, sowie Risikofaktoren für thrombotische Komplikationen und initiiert eine individuelle Gerinnungsoptimierung. Neue Antikoagulantien können den Blutverlust und das Risiko spinaler Hämatome steigern – der postoperative Beginn der Thromboseprophylaxe und Empfehlungen zum Zeitpunkt von blutungsriskanten Interventionen relativ zur Einnahme der Gerinnungshemmer helfen das Risiko zu minimieren. Mit der Zulassung in kardiologischen Indikationsgebieten werden wir mit Patienten unter Dauertherapie mit neuen Antikoagulanzien konfrontiert werden. Bis dahin sollten wir offene Fragen klären, z. B. zur Repetition der Thromboseprophylaxe bei postoperativem Erbrechen oder zu Interaktionen mit der postoperativen Schmerztherapie.

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