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Chirurgie 1. Oktober 2010

The clinical impact of photodynamic therapy in thoracic surgery

GRUNDLAGEN: Die Prognose von Patienten mit malignem Pleuramesotheliom, inoperablem fortgeschrittenen Ösophagus- oder Bronchuskarzinom ist nach wie vor sehr trist. Die photodyname Therapie (PDT) stellt eine sehr wirkungsvolle Option in der Palliativtherapie dieser Malignome dar.

METHODIK: Die Funktionsweise der PDT beruht auf der Illuminierung von Malignomen nach vorangegangener intravenöser Photosensibilisierung und konsekutiver selektiver Tumorzellnekrose. Im Falle des Ösophaguskarzinoms als auch der malignen Bronchusstenose wird die PDT endoskopisch durchgeführt, beim malignen Pleuramesotheliom geschieht dies intraoperativ im Anschluss an die Dekortikation.

ERGEBNISSE: Mit Hilfe der PDT wird eine signifikante Reduktion der endoluminalen bzw. intrakavitären Tumormasse, verbunden mit deutlich verbesserter Lebensqualität und verlängertem rezidiv-freiem Intervall, erreicht. Außerdem kann der Patient dadurch für weitere palliative Therapiemaßnahmen konditioniert werden.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die PDT stellt eine sichere, gut durchführbare und äußerst wirksame Option in der endoskopischen Palliativtherapie des fortgeschrittenen Ösophagus- als auch des Bronchuskarzinoms dar. Überdies kann die PDT als supportive Maßnahme in der chirurgischen Therapie des malignen Pleuramesothelioms eingesetzt werden.

J. Lindenmann, V. Matzi, N. Neuböck, A. Maier, F.-M. Smolle-Jüttner, European Surgery 5/2010

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