zur Navigation zum Inhalt
 
Chirurgie 1. August 2010

Laparoskopische Therapie einer Bauchkomplikation durch einen ventrikuloperitonealen Shunt: ein Fallbericht

GRUNDLAGEN: In 5–47 % der Fälle kommt es nach ventrikuloperitonealem Shunt zu abdominellen Komplikationen. Eine seltene Komplikation ist die abdominelle zerebrospinale Flüssigkeits-Pseudozyste, die meist bei Kindern vorkommt. Abdominale Pseudozysten und intraabdominelle Katheter-Migration sind bei Erwachsenen selten. Obstruktion des Shunts führt zu erhöhtem Hirndruck und bedarf einer sofortigen Intervention.

METHODIK: Fallbericht.

ERGEBNISSE: Wir berichten über das erfolgreiche Management einer 20-jährigen Frau, die eine solche Pseudozyste mit Migration des abgebrochenen Katheters in die Bauchhöhle 9 Jahre nach Hydrozephalus-Therapie entwickelte.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Laparoskopisch kann die abdominelle Komplikation eines solchen Shunts gut therapiert werden.

G. Ghidirim, I. Mishin, G. Zastavnitsky, V. Spataru, M. Brinza, European Surgery 4/2010

Volltext dieses Beitrags / entire article auf SpringerLink

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben