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Chirurgie 1. April 2010

"Fast-Track"-Chirurgie im Rahmen kolorektaler Resektionen in Österreich – Umfrage zum perioperativen anästhesiologischen Management

GRUNDLAGEN: Die "Fast-Track"-Rehabilitation im Rahmen elektiver kolorektaler Resektionen ist ein multimodales, perioperatives Behandlungskonzept, das chirurgische und anästhesiologische Aspekte kombiniert. Dadurch wird die Rate allgemeiner Komplikationen vermindert und eine rasche Rekonvaleszenz ermöglicht. Die hier vorgestellte Umfrage untersucht die Verbreitung und die Anwendung dieses Konzeptes in Österreich.

METHODIK: 120 anästhesiologische Abteilungen erhielten einen Fragebogen, in dem das übliche anästhesiologische Vorgehen am Beispiel einer elektiven, offenen Sigma- und Rektumresektion beschrieben werden sollte.

ERGEBNISSE: Die Rücklaufrate betrug 76 (63 %). Eine Prophylaxe gegen postoperative Übelkeit und Erbrechen ("postoperative nausea and vomiting", PONV) führen 32% der Befragten durch. Es nutzen 75 % der anästhesiologischen Abteilungen epidurale Analgesien. Kurzwirksame Analgetika sind weit verbreitet. Maßnahmen zum Erhalt der Normothermie haben sich fest etabliert.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: In Österreich orientiert sich die anästhesiologische Versorgung im Rahmen elektiver kolorektaler Resektionen in weiten Teilen an den evidenzbasierten Empfehlungen zur "Fast-Track"-Chirurgie.

T. Hasenberg, B. Reibenwein, F. Längle, K. Schindler, S. Post, C. Spies, W. Schwenk, E. Shang, European Surgery 2/2010

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