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Portrait Prof. Schlag
Prof. Dr. Dr. h.c. Peter M. Schlag

Portrait Prof. Gnant
Prof. Dr. Michael Gnant

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Chirurgie 13. November 2009

Buchtipp & Videointerview: Chirurgische Onkologie

Für das Buch "Chirurgische Onkologie", das im Springer-Verlag/Wien erschienen ist, konnten als Herausgeber zwei erstrangige Vertreter des Fachgebietes aus dem deutschsprachigen Raum gewonnen werden. Zum einen Prof. Dr. Dr. h.c. Peter M. Schlag, der seit Mai 2008 Direktor des Charité Comprehensive Cancer Center ist, zum anderen Prof. Dr. Michael Gnant, der eine Professur für Chirurgie an der Medizinischen Universität Wien inne hat. Beide Autoren haben wir gebeten, die Charakteristika des Buches kurz vorzustellen.

SpringerMedizin.at: Was sind die Ziele, die mit diesem Buch angestrebt wurden? Welche fachlichen Bereiche deckt das Buch ab? 

Schlag: Das Buch wird dazu beitragen, chirurgisch onkologisches Denken und Handeln noch stärker als bisher in die Tumortherapie im deutschsprachigen Raum zu integrieren. Hiermit wird eine auf Grund der hohen Praxisbezogenheit des Buches weitere Lücke geschlossen, da in dem Buch zwischen allgemein zu praktizierenden Standards und Eingriffen sowie Modalitäten, welche chirurgisch onkologischen Zentren vorbehalten sein sollten, differenziert wird.

Das Buch widmet sich fachübergreifend mit Ausnahme der Neuro- und Halschirurgie dem gesamten Spektrum chirurgisch onkologischer Eingriffe, stets unter dem Blickwinkel einer interdisziplinären Therapie in der interdisziplinären Behandlungsplanung. Damit werden nicht nur die Prinzipien der operativen Eingriffe an sich aufgezeigt, sondern in ein onkologisches Gesamtkonzept eingebettet, in welchem nicht zwangsweise der operative Eingriff den ersten Behandlungsschritt darstellt.

SpringerMedizin.at: Wodurch zeichnet es sich für die medizinische Praxis besonders aus?

Schlag: Da alle Kapitel von Autoren nicht nur unterschiedlich renommierter Kliniken, sondern auch in der Regel den österreichischen und deutschen Blickwinkel kondensieren, wird nicht nur eine spezielle Expertenmeinung, sondern eine unter Experten länderübergreifende, praxisnahe Behandlungsempfehlung und Vorgehensweise dargestellt, die sich an ebenfalls scharf definierten Benchmarks in der täglichen Praxis messen lassen.

SpringerMedizin.at: Welche spannenden Entwicklungen haben wir in diesem Fach zu erwarten?

Schlag: Aus dem Buch ist klar die zunehmende Präzisierung chirurgisch onkologischer Eingriffe auf der einen Seite, andererseits aber auch die neuen Möglichkeiten und Aufgaben, welche sich durch minimal invasive, chirurgisch onkologische Techniken, aber auch neue, komplexe medikamentöse und radioonkologische Behandlungsmassnahmen ergeben und die chirurgische Onkologie der nächsten 15 Jahre prägen und weiterentwickeln werden, zu erwarten.

>> Interview mit Prof. Gnant (siehe Video)

Redaktion

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  • Frau Dr. Martina Leslie, 16.11.2009 um 18:20:

    „Es ist traurig, daß sich ein angesehener Professor für eine Werbefilm eines Verlages missbrauchen lässt.“

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