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Augenheilkunde 2. September 2015

Corneal tattoo with dysphotopsia after iridotomy: worth a chance!

We report a 32-year-old, functionally monocular male patient with a plateau-iris configuration with pupillary block on his healthy eye. He developed disturbing dysphotopsia after uneventful superior neodymium:yttrium-aluminium-garnet (Nd:YAG) laser iridotomies. After having discussed several options, we surgically closed that iridotomy that was closer to the lid margin. His dysphotopsia did not improve substantially, so we created a small corneal pocket in front of the other unclosed iridotomy and filled it with black tottoo ink. This immediately relieved the patient’s complaints. Corneal tattooing seems to be a simple, safe, inexpensive, and effective procedure distressing visual side effects after iridotomy.

Zusammenfassung

Es wird über einen 32-jährigen Patienten berichtet, der aufgrund einer zentralen, kongenitalen Toxoplasmosenarbe funktionell einäugig war und am einzigen Auge eine Plateauiriskonfiguration mit Pupillarblock zeigte. Nach unkomplizierten Nd:YAG Iridotomien klagte er über sehr störende photische Phänomene. Nach ausgiebiger Diskussion der therapeutischen Möglichkeiten wurde eine der beiden Iridotomien vernäht, die Beschwerden wurden dadurch aber kaum besser. Deshalb entschlossen wir uns zu einer Tätowierung der Hornhaut genau über der offenen Iridotomie. Sofort postoperativ verschwanden die Dysphotopsien und sind bis dato nicht mehr aufgetreten. Die Tätowierung der Hornhaut ist einfach, sicher, kostengünstig, sehr effektiv und sollte bei nicht aufgehörenden Beschwerden auf jeden Fall in Betracht gezogen warden.

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