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Augenheilkunde 6. Februar 2015

Editorial

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

die Hornhautchirurgie hat in den letzten zehn Jahren durch die Einführung und laufende Verbesserung faszinierender, neuer operativer Techniken (DSAEK, DMEK und DALK) eine rasante Entwicklung genommen, mit vielen Vorteilen für die Patienten – etwa geringerer Belastung, rascherer Heilung, minimalem induzierten Astigmatismus und vermindertem Risiko einer Transplantat-Abstoßung.

Eine recht kleine Gruppe von Erkrankten verliert durch seltene, vielfach eine System-Erkrankung begleitende Hornhautleiden (etwa ein Stevens-Johnson-Syndrom, beidseitige Verätzungen oder eine GvHD) das Sehvermögen oft beidseits. Sie hat von diesem rasanten Fortschritt nicht profitieren können und ist auf eine Versorgung mitKeratoprothesenangewiesen. Operationstechniken, welche der Univ.-Augenklinik Salzburg über die letzten 20 Jahre ein großes Anliegen waren und weiterhin operative Schwerpunkte sein werden.

Leider ist die Gruppe jener Forscher, welche sich mit deren Anwendung und Weiterentwicklung beschäftigt – vielleicht auch wegen der hohen Komplikationsraten und der aufwändigen Techniken und/oder Nachbetreuung – auch international noch sehr überschaubar geblieben.

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