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Hornhauttransplantat
 
Augenheilkunde 22. Mai 2014

Bestimmung der Endothelzelldichte und der Hornhautdicke in Hornhauttransplantaten circa 5 Jahre nach einer penetrierenden Keratoplastik

Hintergrund: Die Transparenz der Cornea ist ein nützlicher Indikator der Funktion der Hornhaut. Das Ziel unserer Studie war es, die zentralen Endothelzellen der Cornea sowie die Dicke der Hornhaut in transplantierten Hornhäuten circa 5,4 (im Durchschnitt) Jahre nach penetrierender Keratoplastik zu untersuchen.

Patienten und Methoden: In die Studie wurden 68 Patienten nach perforierter Keratoplastik aufgenommen, die zumindest 1 Jahr nachuntersucht worden waren. Postoperativ wurde die zentrale Endothelschicht der Hornhautmittel seines Kontakt-Spekular Mikroskops un-tersucht. Die Dichte der zentralen Endothelzellen, die Dicke der Hornhaut und der Variations-Koeffizient der Größe des Endothels wurden statistisch analysiert.

Ergebnisse: Der Zeitpunkt der postoperativen Kon­trollen variierte von 12 Monaten bis 23 Jahren. Die Endothelzelldichte (EZD) lag bei 1501 ± 249 Zelle/mm2. Der Mittelwert der Zellgröße war 673,6 ± 98,3 μm2 und der Variationskoeffizient 0,61 ± 0,11. Es gab keinen Unterschied in der EZD zwischen den nach Diagnosen eingeteilten Gruppen. Die Korrelation zwischen der EZD und dem Zeitabstand zur Operation war nicht kant (r = 0,02; p = 0,85).

Schlussfolgerung: Unsere Studie zeigt unabhängig von der präoperativen Diagnose eine abfallende Tendenz der EZD nach penetrierender Keratoplastik.

Beata Kettesy, Gabor Nemeth, Adam Kemeny-Beke, Andras Berta, Laszlo Modis, Wiener klinische Wochenschrift 9/10/2014

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