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Augenheilkunde 27. November 2013

Phake Intraokularlinsen – früher und heute

Hintergrund

Phake Intraokularlinsen (IOL) gewinnen zunehmend an Popularität, da sie einfach zu implantieren sind und hohe Myopien bis zu 20 Dioptrien gut korrigieren können.

Material und Methodik

Diese Intraokularlinsen können aber noch Jahre nach der Implantation zu reversible und irreversiblen Komplikationen führen.

Ergebnisse

Diese Übersichtsarbeit soll einen kurzen Überblick über die unterschiedlichen Modelle, deren Vor- und Nachteile und die prä- und postoperativen Untersuchungen geben.

Schlussfolgerung

Die meisten kammerwinkelgestützten Vorderkammerlinsen wurden wenige Jahre nach deren Einführung vom Markt genommen. Zur Zeit sind zwei Vorderkammerlinsen und eine Hinterkammerlinse kommerziell erhältlich. Die irisfixierte Artisan/Verisyse IOL (Ophtec, Niederlande/AMO, USA), die kammerwinkelgestützte „Cachet“ IOL (Alcon, USA) und die „implantierbare Collamer IOL“ (Staar, USA).
Phake IOLs stellen eine gute Option zur Korrektur der hohen Myopie dar, aber genaue präoperative und regelmäßige postoperative Untersuchungen einschließlich Endothelzellmessung sind zwingend, um das Risiko langfristiger Komplikationen zu vermeiden.

Elfriede Wissiak, Eva-Maria Lackner, Bertram Vidic, Navid Ardjomand, Spektrum der Augenheilkunde 6/2013

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