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Augenheilkunde 18. September 2013

Chirurgische Therapie einer großen Dermoidzyste mit Orbitabeteiligung

Dermoidzysten sind benigne zystische Teratome, die durch Verlagerung von Ektoderm nach subkutan entstehen. Da sie rupturieren oder intraorbitale Strukturen verdrängen können, sollten sie stets in toto exzidiert werden. Dieser Fallbericht handelt von einer jungen Patientin, die mit einer großen Dermoidzyste mit Orbitabeteiligung an der Universitätsaugenklinik Salzburg vorstellig wurde. Aufgrund der Größe und Lage des Tumors sowie aus ästhetischen Gründen wählte man einen koronaren Zugang kombiniert mit knöcherner lateraler Orbitotomie zur Tumor-Entfernung. Trotz der aufwändigeren Präparation stellt dieser Zugang eine ernsthafte Alternative zu konventionellen Zugängen zur Orbita dar.

Martin Emesz, Gerhard Oberascher, Eva Maria Arlt, Eva Maria Krall, Max Rasp, Günther Grabner, Fabian Mathias Bauer, Spektrum der Augenheilkunde 4/2013

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