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Augenheilkunde 1. Juni 2011

Amnionmembrantransplantation in Fällen von Hornhautverkalkung – Nachuntersuchungen mit Ultraschall-Biomikroskopie

HINTERGRUND: Vorstellung der Amnionmembrantransplantation (AMT) als geeignetes therapeutisches Mittel zur Behandlung von tiefer Hornhautverkalkung. Darlegung der Zweckmäßigkeit der Ultraschall-Biomikroskopie (UBM) bei der Evaluierung und den Folgeuntersuchungen (Follow up) von Patienten mit tiefen Hornhautverkalkungen. MATERIAL UND METHODE: Zur Behandlung von kornealen Verkalkungen wurde an drei Patienten AMT vorgenommen. Als diagnostische Mittel kamen ophthalmologische Standarduntersuchungen und UBM zur Anwendung. Nach Entfernung der verkalkten Corneateile wurden auch histologische Untersuchungen durchgeführt. RESULTATE: Nach der Operation integrierte sich die Amnionmembran in die Hornhautstruktur. Die intraoperativ entfernten Corneateile wiesen Kalziumkristallablagerungen auf. SCHLUSSFOLGERUNG: Das Auftreten von Hornhautverkalkungen korrelierte mit der chronischen Verabreichung von phosphatgepufferten Augentropfen. Nach Entfernung der verkalkten Teile der Cornea führte die AMT zu einer zufriedenstellenden Epithelialisierung.

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