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Augenheilkunde 1. April 2011

Qualitätssicherung vitreoretinale Chirurgie bei "Macular pucker" – ein Projekt der Netzhautkommission der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft

HINTERGRUND: Die Sicherung der ärztlichen Qualität ist im Gesundheitswesen eine zentrale Forderung geworden. Die Österreichische Ophthalmologische Gesellschaft (ÖOG) hat daher ihre Netzhautkommission beauftragt eine Arbeitsgruppe zu gründen um ein österreichweites Qualitätssicherungsprojekt im Bereich der vitreoretinalen Chirurgie zu entwickeln. Ziel dieses Projektes ist die Datenerhebung und Auswertung der qualitätssicherungsrelevanten Parameter möglichst vieler Zentren österreichweit und die Darstellung der Qualitäts-standards und Trends. MATERIAL UND METHODE: Es wurden zwei einseitige Fragebögen entwickelt. Der erste Fragebogen soll zum Zeitpunkt der Operation und der zweite zwischen 6 und 12 Monaten postoperativ ausgefüllt werden. Die Bögen werden anonymisiert an das Studienzentrum gesendet. RESULTATE: Die Daten der Jahresauswertung 2010 werden unabhängig statistisch ausgewertet und bei der Jahrestagung der ÖOG 2011 publiziert. SCHLUSSFOLGERUNG: Das vorgestellt Qualitätssicherungsprojekt erfüllt eine zentrale Forderung an operierende Augenärzte. Eine kontinuierliche Qualitätssicherung ist auch Bestandteil aller Qualitätsmanagementsysteme ob nach ISO, EFQM, KTQ oder andere. Sie bietet einen Überblick über Trends in der vitreoretinalen Chirurgie in Österreich sowie im Verlauf über Trendentwicklungen. Den einzelnen teilnehmenden Zentren bietet sie die Möglichkeit die eigenen Ergebnisse mit dem Summenergebnissen aller Zentren zu vergleichen. Da das Projekt von Augenärzten der ÖOG entwickelt wurde ist die Effektivität und Effizienz wesentlich besser zu gewährleisten als bei einer Maßnahme die von Außen vorgeschrieben wurde.

U. Schönherr, A. Haas, M. Kralinger, K. Krepler, P. Miesbauer, K. Rigal, W. Schimetta, C. Scholda, B. Buchinger, Spektrum der Augenheilkunde 1/2011

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