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Augenheilkunde 1. August 2010

Corneal Crosslinking

Stellungnahme der Kommission für Refraktive Chirurgie (KRC) der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft zum Thema Corneal Crosslinking (CXL)

Das Corneal Crosslinking (CXL) stellt eine relativ neue chirurgische Methode zur Behandlung ektatischer Hornhauterkrankungen dar. Ziel der Behandlung ist eine Stabilisierung dieser Erkrankung in einem möglichst frühen Stadium und damit die Erhaltung der Sehschärfe unter Vermeidung größerer chirurgischer Eingriffe wie z. B. einer Hornhauttransplantation.

Nach einer mehrjährigen Entwicklungsphase im Labor wurden im Jahre 2003 die ersten Behandlungen an Patienten mit einem Keratoconus vorgenommen und durch Wollensak et al. publiziert. Kurze Zeit später wurde die erste standardisierte Bestrahlungseinheit für das CXL am Markt eingeführt. Das CXL wurde international rasch aufgenommen, da es mit relativ einfachen Mitteln durchführbar ist. Allerdings handelt es sich bei dem CXL um einen invasiven Eingriff mit potentiell schwerwiegenden Nebenwirkungen, daher sollte die Indikation keinesfalls leichtfertig gestellt werden.

 

 

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