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Augenheilkunde 1. Dezember 2008

Indikationen für photodynamische Therapie mit Verteporfin im Zeitalter der intravitrealen Therapie – eine Übersicht

Nach Einführung der intravitrealen Therapie ist es zu einem deutlichen Rückgang der Anwendung der photodynamischen Therapie (PDT) mit Verteporfin gekommen, weil die Resultate nach PDT schlechter sind als nach intravitrealer Applikation von Bevacizumab oder Ranibizumab. Ob in Zukunft die PDT – in Kombination mit intravitrealer Therapie – noch eine Rolle bei der Therapie der neovaskulären altersbedingten Makuladegeneration spielen wird, wird derzeit im Rahmen mehrerer randomisierter Multizenterstudien untersucht. Für die Behandlung der akuten und chronischen Chorioretinopathia centralis serosa, von retinalen und choroidalen Hämangiomen und von polypoidaler choroidaler Vaskulopathie ist die PDT mit Verteporfin aber nach wie vor als Therapie der ersten Wahl indiziert.

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