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Augenheilkunde 1. August 2009

Artifizielles Sehen

Bei der 50. Jahrestagung der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft im Mai 2009 berichtete Prof. Dr. Michaela Velikay-Parel über ihre Arbeit am Artificial Vision Center (AVC). Als eines von wenigen europäischen Zentren wird bei dem Forschungsschwerpunkt an der Medizinischen Universität Graz in dem speziell dafür eingerichteten Labor an der Umsetzung von künstlichem Sehen geforscht. Mit den ca. 50 Elektroden des Sehchips erhofft man sich die Erzeugung von 50 Lichtpunkten. Velikay-Parel konzentriert sich vor allem darauf, wie Retinitis pigmentosa-Patienten, denen ein Retina-Implantat auf die Netzhaut eines Auges eingesetzt wurde, mit den eintreffenden Signalen umgehen lernen. Im Interview erklärt Velikay-Parel, dass ein speziell entwickelter und validierter Pacour helfen soll, Sehverbesserungen mit dem Implantat nachzuweisen.

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