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Augenheilkunde 1. Mai 2009

Herpetische Augenerkrankungen – nicht immer simplex

Die Entwicklung von Diagnose, Differentialdiagnose und Therapie herpetischer Vorderabschnittserkrankungen beruht auf immer besserer Kenntnis der den verschiedenen Krankheitsbildern zugrunde liegenden Pathophysiologie, auf der Entwicklung darauf abgestimmter komplexer Therapie-Schemata und auf der zunehmenden Erkenntnis, dass es neben Herpes simplex- (HSV) und Varizellen-Zoster-Virus- (VZV) Erkrankungen noch andere "atypische" oder bisher überhaupt nicht als herpetisch verdächtigte Vorderabschnittserkrankungen gibt, die durch weitere Herpesviren hervorgerufen werden. So zielt der Titel dieser kurzen Darstellung sowohl auf die auch heute noch vielfältig bestehenden Schwierigkeiten bei der Diagnose und Therapie der gut bekannten HSV- und VZV-Erkrankungen, wofür eine Auswahl wichtiger Aspekte skizziert wird, als auch auf das Faktum, dass darüber hinaus Krankheitsbilder identifiziert werden, die von Cytomegalieviren und Epstein Barr Viren erzeugt werden und die dann eine besondere diagnostische und therapeutische Herausforderung darstellen.

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