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Allgemeinmedizin 7. März 2008

Erstes Prüfsiegel für Patienten-CDs

Die Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) verleiht im Rahmen des European Congress of Radiology (ECR), der heuer vom 7. bis 11. März 2008 im Austria Center Wien stattfindet, erstmals Prüfsiegel (Testate) an Hersteller von Produkten, die Patienten-CDs nach den Empfehlungen der DRG erzeugen. Damit steht auf dem deutschen Markt ein Gütesiegel zur Verfügung, anhand dessen sich Arztpraxen und Kliniken für eine gute CD-Brennlösung entscheiden können.
Die Weitergabe von medizinischen Bildern an den Patienten oder an weiterbehandelnde Ärzte werden oft auf sogenannte „Patienten-CDs“ geschrieben. Diese erlauben eine einfache und kostengünstige Übermittlung der Originalbilder in befundgeeigneter Qualität. In der Praxis verursachten Patienten-CDs beim Empfänger in vielen Fällen Probleme, weil sich die Bilder nicht ohne weiteres einlesen und darstellen ließen. Für den Aufbau von Patienten-CDs ist in erster Linie der DICOM-Standard (Digital Imaging and Communications in Medicine) ausschlaggebend. DICOM ist ein weltweit eingesetzter und umfassender Standard für die medizinische Bildgebung. Die Deutsche Röntgengesellschaft hat in Zusammenarbeit mit dem OFFIS-Institut für Informatik eine Lösung für dieses Problem erarbeitet. Neben einem Leitfaden mit Empfehlungen für den richtigen Umgang mit Patienten-CDs wurde ein detaillierter Anforderungskatalog entwickelt, der auf der Basis des DICOM-Standards sowie der Empfehlungen der IHE-Initiative (Integrating the Healthcare Enterprise) den genauen Aufbau von Patienten-CDs vorschreibt.

Mehr zum Thema unter: www.dicom-cd.de.

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