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Allgemeinmedizin 14. Februar 2008

Fluticason furoat bei allergischer Rhinitis

GlaxoSmithKline gab bekannt, dass das einmal täglich anzuwendende Nasenspray mit Fluticason furoat die Marketing-Zulassung durch die europäische Kommission erhalten hat. Fluticason furoat ist in Österreich zugelassen unter dem Handelsnamen AvamysTM (rezeptpflichtiges Medikament). Die Zulassung für die Behandlung von Symptomen der allergischen Rhinitis bei Erwachsenen, Jugendlichen (zwölf Jahre und älter) und Kindern (sechs bis elf Jahre) gilt in allen 27 europäischen Mitgliedsländern.
„AvamysTM ist eine effektive neue Behandlung für die 60 Millionen Europäer, deren Arbeits- und Privatleben durch die Symptome der allergischen Rhinitis massiv beeinträchtigt wird“, kommentiert Prof. Wytske Fokkens, Vorsitzender der HNO-Abteilung, AMC, Amsterdam, und Hauptprüfarzt der europäischen Phase-III-Studie von AvamysTM. „In klinischen Studien zeigte AvamysTM eine konsistente und anhaltende Erleichterung bei sowohl nasalen als auch okkularen Symptomen, die durch eine saisonale Rhinitis auftraten. Diese Symptome betreffen bis zu 70 Prozent der Personen, die unter einer allergischen Rhinitis leiden. Für eine Erkrankung, bei der die Patienten mit den derzeitigen Therapieoptionen unzufrieden sind, und meist öfter Therapie wechseln, könnte sich AvamysTM als eine willkommene Option erweisen.“
Diese Zulassung folgt der positiven Meinung der EMEA, ausgesprochen im Oktober 2007. Phase-III-Studien belegen, dass AvamysTM, ein neues Steroid mit stärkerer Rezeptorbindung, überlegene Wirksamkeit gegenüber Placebo bei der Behandlung von diversen nasalen allergischen Symptomen, sowohl bei saisonalen als auch ganzjährigen Allergien, aufweist. Weiters ist AvamysTM der erste intranasale Kortison-Spray, der eine konsistente und signifikante Wirkung bei der Behandlung von okkularen Symptomen zeigen konnte. Somit kann man mit AvamysTM erstmals sowohl nasale als auch okkulare Symptome, die durch eine Allergie verursacht werden, behandeln.
AvamysTM wurde im Hinblick auf die Bedürfnisse des Patienten entwickelt, mit dem Hintergrund, dass die derzeit zur Verfügung stehenden Sprays nicht den Bedürfnissen der Patienten und Ärzte entsprechen. AvamysTM hat einen neuartigen Pumpmechanismus, der auf der Seite des Gerätes angebracht wurde. Diese seitliche Anbringung erlaubt dem Patienten, insbesondere Kindern, den Pumpmechanismus einfach (mit einem Finger) und sicher auszulösen. Da das Gesamtvolumen pro Sprühstoß um einiges geringer ist als bei den bisher verfügbaren Sprays, sind die Patienten nicht mehr mit einem unangenehmen Rinnen der Substanz (sowohl aus der Nase als auch in den Hals) konfrontiert. AvamysTM hat ein kleines Nasenstück, das für eine einfachere und angenehmere Anwendung in der Nase sorgt. Durch ein Sichtfenster kann der Patient einfach sehen, wie viel Inhalt im Spray noch vorhanden ist.
In den USA wurde AvamysTM durch die FDA bereits im April 2007 unter dem Handelsnamen VeramystTM zugelassen. In Österreich wird AvamysTM ab dem Herbst 2008 erhältlich sein.

Quelle und Rückfragehinweis:
GlaxoSmithKline Pharma GmbH
Mag. Martha Bousek
01/970 75 – 0

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