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Allgemeinmedizin 16. Mai 2008

Cothenius-Medaille an Prof. Dr. Klaus Wolff

Im April wurde der langjährige Leiter der Wiener Universitätsklinik für Dermatologie Prof. Dr. Klaus Wolff mit der Cothenius-Medaille der Leopoldina geehrt. Die Medaille der 1652 in Schweinfurt gegründeten Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina wird an bedeutende Forscher für ihr herausragendes naturwissenschaftliches oder medizinisches Lebenswerk verliehen. Auf der Vorderseite der Medaille prangt das Bild des Stifters Christian Andreas Cothenius, einer der bedeutendsten Mediziner des 18. Jahrhunderts. Er vermachte der Akademie 1.000 Taler für einen Forschungspreis auf dem Gebiet der Medizin; davon sollte eine Medaille im Wert von 60 Talern geprägt werden.
Wolff erhielt die Medaille in Würdigung seiner international viel beachteten Verdienste auf dem Gebiet der experimentellen und klinischen Dermatologie. Der Dermatologe, der wesentliche Beiträge zum besseren Verständnis der Physiologie und Pathophysiologie der Haut lieferte und Entscheidendes zu Prävention und Therapie des Melanoms beigetragen hat, war von 1976 bis 1981 Vorstand der Dermatologischen Klinik der Universität Innsbruck und leitete danach bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2004 die Universitätsklinik für Dermatologie in Wien.

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