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Allgemeinmedizin 20. September 2007

Überaktive Blase therapieren

Die überaktive Blase ist durch zwanghaften Harndrang und häufiges Wasserlassen charakterisiert, nicht selten kommt eine Dranginkontinenz hinzu. Zu den wichtigsten medikamentösen Therapieoptionen zählen Oxybutinin, Tolterodin, Trospiumchlorid und Propiverin. Sehr gute Daten stehen für Tolterodin (Detrusitol®) zur Verfügung (Abbildung 1). So zeigt sich in einer Arbeit von Rodney A. Appell1, dass mit Detrusitol eine 20-prozentige Reduktion der Häufigkeit von Blasenentleerungen und eine 45-prozentige Reduktion der Episoden von Dranginkontinenz erreicht werden konnte. Womit es hinsichtlich der Wirksamkeit mit Oxybutinin vergleichbar war, entscheidend war allerdings, dass Tolterodin signifikant besser als Oxybutynin vertragen wurde.
Während in den meisten Studien, etwa in jener von Lawrence et al2, die Detrusitol im Vergleich zu Oxybutinin zudem eine höhere Patienten-Compliance konstatiert, eine vergleichbare Wirksamkeit für Tolterodin und Oxybutynin angegeben wird, zeigt eine Studie von Leung et al3 von der chinesischen Universität Hong Kong für Tolterodin eine signifikant bessere Wirksamkeit als für Oxybutynin.
Detrusitol kann also, nach jahrelanger Erfahrung aufgrund der umfangreichen Datenlage, als bewährte Therapie zur Behandlung der überaktiven Blase bezeichnet werden. Dafür sprechen die gute therapeutische Wirksamkeit sowie die geringe Nebenwirkungsrate. Dies zeigt sich auch in einer sehr guten Compliance der Patienten – eine Voraussetzung für eine effektive Therapie ist (Abbildung 2).

Quelle: Presseaussendung von Pfizer Corporation Austria GmbH.

Literatur:
1Appell R 1997: Urology 50(Suppl 6A):90-96.
2Lawrence M et al. 2000: Pharmacotherapy 20(4):470–475.
3Leung H Y et al. 2002: BJU International 90,375–380.

Rückfragen richten Sie bitte an:
Pfizer Corporation Austria GmbH
Mag. Harald Kollarits
Floridsdorfer Hauptstraße 1
1210 Wien
01 / 52 115 - 415

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