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Allgemeinmedizin 15. November 2006

Bewährtes Schmerzpflaster nun in niedriger Einstiegsdosis

Das neue, niedrig dosierte Durogesic® 12 µg-Pflaster ist ideal für Schmerz-Patienten, die ein niedrig dosiertes, starkes Opioid benötigen. Insbesondere geeignet ist die neue Dosierung für Kinder sowie Erwachsene mit geringem Körpergewicht und
ältere Patienten. Es erleichtert die Dosisfindung speziell zu Beginn der Opioid-Therapie. Anschließend kann bei Bedarf entsprechend auftitriert werden.

Vor allem im höheren Lebensalter leiden viele Patienten an chronischen Schmerzzuständen. Häufig sind Knochenschmerzen bei Osteoporose, chronische Schmerzen des Stütz- und Bewegungsapparates oder Tumorschmerzen. Vielen Betroffenen kann mit Opioiden geholfen werden, insbesonders, wenn eine ausreichende Analgesie mit nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) oder vergleichbaren Substanzen nicht erreicht wird. In diesem Fall sieht das WHO-Schema zur Schmerztherapie eine ergänzende Therapie mit Opioiden vor. Idealerweise werden Opioide zunächst in niedriger Dosierung verordnet und die Dosis dann schrittweise erhöht, bis eine ausreichende Schmerzlinderung mit entsprechender Verbesserung der Lebensqualität des Patienten erreicht ist. Gerade bei älteren Menschen ist die vorsichtige Auftitrierung des Opioids von entscheidender Bedeutung hinsichtlich Verträglichkeit. In der Praxis nimmt die Bedeutung der Applikation von Opioiden mittels transdermaler Systeme stark zu. Seit Jahren bestens bewährt haben sich die Durogesic®-Depotpflaster, die das Opiatanalgetikum Fentanyl enthalten. Nun steht in der Durogesic®-Familie ein neues, niedrig dosiertes Pflaster zur Verfügung: Durogesic® 12 µg/h- Depotpflaster. Schmerzspezialist Prof. Dr. Wilfried Ilias, Vorstand der Abteilung für Anästhesie am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien, betont: „Das neue, niedrig dosierte Durogesic® 12 µg-Pflaster ist eine ideale therapeutische Alternative für Schmerz-Patienten, die ein niedrig dosiertes, starkes Opioid benötigen. Besonders geeignet ist die neue Dosierung für Kinder sowie Erwachsene mit geringem Körpergewicht und ältere Patienten. Außerdem erleichtert uns das 12 µg/h-Pflaster die Dosisfindung. In vielen Fällen werden die Patienten damit schon das Auslangen finden, bei Bedarf kann, ausgehend von einer sehr niedrigen Dosierung, auf ein höher dosiertes Durogesic®-Pflaster gewechselt werden.“ Das neue, niedrig dosierte Durogesic® 12 µg/h-Pflaster ist besonders geeignet für den Beginn einer Opioid-Therapie, bestätigt auch Dr. Michael Preitschopf, Leiter der II. Internen Abteilung mit Department Akutgeriatrie, Krankenhaus Göttlicher Heiland, Wien: „Mit dieser niedrigen Dosis können wir vorsichtig auftitrieren, was gerade bei älteren Patienten ein entscheidender Vorteil ist. Denn alte Menschen brauchen länger, um sich an ein Opioid zu gewöhnen: Je höher die Initialdosis, desto höher das Sturzrisiko durch Sedierung und desto höher ist auch das Obstipationsrisiko. Angehörige berichten zudem, dass Patienten mit dem niedrigen Durogesic® 12 µg/h-Pflaster wesentlich wacher sind als mit anderen Opioiden. Aus klinischer Sicht ist das neue, niedrig dosierte Durogesic®-Pflaster daher sehr zu begrüßen.“

Einfache Anwendung und exzellente Hautverträglichkeit

Die Handhabung des neuen Durogesic®-Pflasters ist denkbar einfach: Wie seine „großen Brüder“ mit 25, 50, 75 und 100 µg/h Fentanyl wird auch das neue Durogesic® 12 µg/h-Pflaster einfach auf die Haut geklebt und muss erst nach drei Tagen gewechselt werden. Dank der perfektionierten Pflastertechnologie sind Hautverträglichkeit und Tragekomfort exzellent, auch Duschen und Körperpflege sind kein Problem und können wie gewohnt durchgeführt werden. Durogesic®-Depotpflaster 12 µg/h steht in Österreich seit 1. August 2006 kassenfrei IND* in der Green Box zur Verfügung.

* Bei chronischen Schmerzen, die durch starke orale Opioide nicht ausreichend behandelbar sind, bei:
- Kindern und Jugendlichen von 2-18 Jahren
- Erwachsenen ausschließlich zur Titration

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