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Allgemeinmedizin 18. Oktober 2006

Kunstkalender 2007 von sanofi-aventis

Bereits zum 7. Mal legte sanofi-aventis Österreich seinen traditionellen Kunstkalender auf. 2007 steht im Zeichen von Friedensreich Hundertwasser.

Hundertwassers Werke der Malerei, der Grafik und der Architektur sind von der Absicht getragen, eine Brücke zwischen Natur und Mensch zu schaffen, die Schöpfung der Natur mit der Schöpfung des Menschen wieder zu verei-nigen. Hundertwasser über Hundertwasser: „Ich will zeigen, wie einfach es im Grunde ist, das Paradies auf Erden zu haben. Und alles das, was die Religionen und die Dogmen und die verschiedenen politischen Richtungen versprechen, ist alles Nonsens. Das Paradies ist ja da, wir machen es nur kaputt.“ Die Präsentation des sanofi-aventis Kunstkalenders 2007 mit Werken des Künstlers Friedensreich Hundertwasser fand in der Event-Location „Wolke 21“ des Saturn Tower in der Wiener Donau-City statt – seit April 2005 der Bürostandort von sanofi-aventis Österreich.

Umdenken in der Pharmaindustrie hat stattgefunden

Dr. Hubert Dreßler, Geschäftsführer von sanofi-aventis Österreich, nahm den Abend zum Anlass, Bilanz zu ziehen und einen Ausblick in die Zukunft zu wagen: „Die vergangenen Jahre waren für das Unternehmen wie auch für die gesamte Pharma-branche schwierig. Nach dem Zusammenschluss von Sanofi-Synthelabo und Aventis Pharma im Jahr 2004 waren wir ein Jahr später in Österreich mit Gesundheitsreformen konfrontiert. Auch 2006 war und ist ein schwieriges Jahr. Ein Umdenken in der Pharmaindustrie hat aber mittlerweile stattgefunden. Die Jahre der zweistelligen Zuwachsraten sind endgültig vorbei.“

Korrekte Frage muss lauten: „Wollen wir uns das leisten?“

Offen sprach Dreßler auch über seine Erwartungen an die neue Regierung. „Die Menschen leben in Österreich immer länger und erfreuen sich so lange wie nie zuvor einer hohen Lebensqualität. Das verdanken wir gleichermaßen modernen Medikamenten, anerkannter Spitzenmedizin und einem funktionierenden Gesundheitswesen. Es ist von zentraler gesellschaftspolitischer Bedeutung, dass dies auch in Zukunft so bleibt. Daher müssen sich alle Beteiligten in Politik, Wirtschaft und Sozialversicherung ihrer Verantwortung stellen: Wie weit sind wir bereit, für kleinere oder größere medizinische Fortschritte Geld auszugeben?“ Die aktuelle Diskussion über teure Therapien zeige, wie wichtig diese Frage sei. Dreßler: „Die Entwicklung moderner Medikamente kostet nun einmal viel Geld. In Österreich, dem viertreichsten Land in der EU, können wir aber mit Recht erwarten, dass die Qualität des Gesundheitswesens auch unserem hohen Wohlstandsniveau entspricht. Die Frage ist nicht: ‚Können wir uns das leisten‘, sondern ‚wollen wir uns das leisten?‘“

Der Kunstkalender 2007 von sanofi-aventis Österreich wurde in einer limitierten Auflage von 10.000 Stück gefertigt und kann seit Oktober unter: angefordert werden (solange der Vorrat reicht).

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