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Allgemeinmedizin 20. April 2006

Respifit-S trainiert Atemmuskeln bei COPD

Das Atemmuskel-Trainingsgerät Respifit-S, zur Gänze eine österreichische Entwicklung, wird weltweit von der niederösterreichischen Firma Eumedics vertrieben.

Respifit-S, ein mobiles respiratorisches Atemmuskel-Trainigsgerät, stellt einen wichtigen Bestandteil der pulmonalen Rehabilitation dar. Zum Beispiel bei Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD). Ziel des Trainings ist die Verbesserung der Atemmuskelfunktion sowie der körperlichen Leistungsfähigkeit und somit der Lebensqualität. Diese ist bei Menschen mit COPD stark eingeschränkt. Der Respifit-S analysiert selbstständig das Ausmaß der Atemschwäche des Patienten und erstellt darauf abgestimmte individuelle Programme zur Steigerung der Atemmuskelkraft und Ausdauer. Der österreichische Medizintechnik-Spezialist Eumedics GmbH hat mit „Respifit-S“ seit Ende letzten Jahres auch die Zulassung am chinesischen Markt. Laut einer aktuellen Studie leiden bereits 26,1 Prozent der österreichischen Bevölkerung an COPD (Stufe 1). Der Großteil weiß jedoch nichts davon, da die Anfangssymptome wie Husten und Atemnot meist lange Zeit ignoriert werden. Weltweit leiden 600 Millionen Menschen an chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung, für drei Millionen verläuft die Erkrankung tödlich. Laut WHO wird COPD im Jahr 2020 den dritten Platz der weltweiten Todesursachen einnehmen. Neben der medikamentösen Therapie ist die pulmonale Rehabilitation einer der wichtigsten Bestandteile einer erfolgreichen Behandlung der COPD.

Weitere Informationen: www.eumedics.at

 

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