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Allgemeinmedizin 4. Jänner 2006

Gesunde Beine & Füße

Konsument Extra
VKI, 118 Seiten
ISBN 3-902273-33-X

Venenleiden zählen hierzulande zu den am weitesten verbreiteten Erkrankungen, jeder zweite leidet unter den verschiedensten Ausprägungen. Der Bogen spannt sich von harmlosen, ästhetisch störenden Besenreisern über Krampfadern bis hin zu Thrombosen und chronischen Venenentzündungen. Doch Venenleiden sind nicht nur ein kosmetisches Problem. Bleiben sie unbehandelt, können sie schwere gesundheitliche Leiden hervorrufen. Das neue „Konsument“-extra zeigt, wie Venenleiden entstehen, was sie begünstigt und wie man sie vorbeugen kann. Welche neuen Therapien und Operationstechniken erfolgversprechend sind, erfährt der Leser ebenso. Worauf es beim Schuhkauf ankommt, wie man Fehlstellungen vermeidet und wie man seine Beine gesund und fit hält, ist Schwerpunkt des zweiten Teils des Ratgebers.

Krampfadern sind Venen, die ihre Funktion – nämlich das Blut in Richtung Herz zu transportieren – nicht mehr erfüllen können. Die Neigung zu Krampfadern wird zwar den meisten Menschen in die Wiege gelegt, doch mangelnde Bewegung und Übergewicht, bei Frauen auch Schwangerschaft und Pille, beeinflussen die Entstehung von Krampfadern. Sie sind aber nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern führen in schlimmeren Fällen zu venösen Beingeschwüren und erhöhtem Thromboserisiko. Wann eine medizinische Behandlung notwendig ist und welche Therapiemöglichkeiten es gibt, erfahren Leser im „Konsument“-extra.

Von einer Thrombose spricht man, wenn das Blut – in Folge von Blutgerinnsel in einer tiefen Vene – nicht mehr abfließen kann. Die Loslösung eines solchen Gerinnsels und die Verschleppung zum Herzen und weiter in die Lungenarterien wird als Lungenembolie bezeichnet. Thromboembolische Erkrankungen sind die dritthäufigste Todesursache in Österreich. Je früher eine Thrombose entdeckt wird, desto geringer ist die akute Gefahr, und auch Spätschäden kann durch eine frühe Therapie vorgebeugt werden. Der Ratgeber informiert über Risikofaktoren und zeigt erste Alarmsignale der Krankheit auf.

Bis zu viermal tragen uns unsere Füße im Laufe eines Lebens um den Äquator. Wie gut wir zu Fuß sind, hängt von der Pflege unserer Fortbewegungsorgane ab. Bereits in der Kindheit können die Grundlagen für spätere Erkrankungen gelegt werden. Wie Kinderfüße gesund bleiben und wie Fehlstellungen und Fußkrankheiten richtig behandelt werden, weiß „Konsument“-extra.

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