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Allgemeinmedizin 5. Dezember 2005

Gefährliche Infiltrationsbehandlung

Der Fall:
Die 36 Jahre alte Patientin erhält wegen ihres hartnäckigen HWS-Syndroms eine lokale paravertebrale Infiltrationstherapie. Während der Behandlung entwickeln sich plötzlich stärkste Dyspnoe und thorakale Schmerzen beidseits, was zur sofortigen stationären Aufnahme führt. Bei der Aufnahme Dyspnoe und Tachypnoe. Herzaktion regelmäßig, Herztöne rein. Blutdruck 140/90 mmHg, Puls um 100 Schläge pro Minute, über beiden Lungenoberfeldern leicht abgeschwächtes Atemgeräusch. Das EKG zeigt einen regelmäßigen Sinusrhythmus mit unauffälligem Erregungsablauf. Die Röntgen-Thoraxaufnahme ergibt den dargelegten Befund.

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