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Allgemeinmedizin 3. Dezember 2005

Anfallsweise Dyspnoe ohne Zeichen der Herzinsuffizienz

Der Fall:
Die 74-Jährige wird notfallmäßig wegen zunehmender Ruhedyspnoe stationär eingewiesen. Die Patientin gibt an, dass sie seit etwa einem halben Jahr anfallsweise Atemnot verspüre, jedoch unabhängig von körperlicher Belastung, vor allem auch im Liegen.

Klinischer Befund:
Patientin in reduziertem AZ, deutliche Ruhedyspnoe und Tachypnoe. Lippen- und Akrozyanose, Herzaktion tachykard, Herztöne rein, über beiden Lungenflügeln feinblasige Rasselgeräusche. Kein Pleuraerguss, keine Beinödeme.

EKG:
Regelmäßiger Sinusrhythmus mit unauffälligem Erregungsablauf.

Echokardiographie:
Hierbei ergibt sich der nebenstehend abgebildete Befund.

Röntgen-Thorax:
Normal großes Herz. Hili etwas verdichtet mit einer vermehrten intrapulmonalen Gefäßzeichnung im Sinne einer Lungenstauung.

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