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Allgemeinmedizin 3. Dezember 2005

Masernähnliches Exanthem mit Niereninsuffizienz

Der Fall:

Eine 46-Jährige erkrankt plötzlich mit hohem Fieber und Arthralgien. Gleichzeitig entwickelt sich ein masernähnliches Exanthem mit Lymphknotenvergrößerungen. In der Vorgeschichte ist eine Trigeminusneuralgie bekannt, die mit Carbamazepin erfolgreich behandelt wird.

Klinischer Befund:

Patientin in reduziertem AZ, generalisiertes masernähnliches makulo-papullöses Exanthem, multiple Lymphknotenschwellungen am Hals, okzipital und in der Leiste. Leber und Milz nicht palpabel.

Labor:

BSG 14/28 mm n. W., 12 800 Leukozyten/µl, im Differenzialblutbild Eosinophilie (22%) und eine mononukleoseartige atypische Lymphozytose (42%), 124.000 Thrombozyten. GOT 46 U/l, GPT 72 U/l, Bilirubin 1,6 mg%. Kreatinin zunächst 1,1 mg%, im weiteren Verlauf Anstieg auf 3,4 mg%.

Oberbauchsonographie:

Milz gering vergrößert; ansonsten unauffälliger oberbauchsonographischer Befund.

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