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Allgemeinmedizin 25. September 2005

Progrediente Dyspnoe bei COPD: Nicht nur bei Rauchern

Der Fall:
Ein 45-jähriger Patient wird wegen zunehmender Ruhedyspnoe stationär aufgenommen. Bei dem Nichtraucher ist seit vielen Jahren eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) bekannt.

Klinischer Befund:
Ausgeprägte Ruhedyspnoe und Tachypnoe. Akro- und Lippenzyanose. Ausgeprägter Emphysem-Thorax mit hypersonorem Klopfschall bei der Perkussion. Bei der Auskultation leises Atemgeräusch mit vereinzelten spastischen Nebengeräuschen. Über dem rechten Lungenunterfeld auch feinblasige klingende Rasselgeräusche.

Labor:
Die Blutgasanalyse zeigt eine respiratorische Globalinsuffizienz mit deutlicher ­Hypoxämie.

EKG:
Regelmäßige Sinustachykardie. Deutliches P-pulmonale. Rechtsschenkelblock.

Röntgen-Thorax:
Hier findet sich folgendes Bild (unten)

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