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Allgemeinmedizin 1. Juni 2016

Verlängerte Auslage

Webshop mit Anbindung an Warenwirtschaft

Als Option für ein Zusatzangebot der Apotheke über den online-Kanal sieht der private Anbieter Apotronik den von ihm betriebenen Webshop für Apotheken, der in die Apothekenwarenwirtschaft ApotronikXP integriert ist. Damit soll mit wenig Aufwand eine zeitgemäße und effiziente Kommunikation mit dem Kunden über das Internet gestützt werden.

Seit einem Jahr ist der Versandhandel mit rezeptfreien Arzneimitteln in Österreich erlaubt. Der hohe Aufwand, einen Webshop zu betreiben, hat bisher zu geringer Nutzung durch die Apotheken geführt. Eher beteiligt man sich an der vom Österreichischen Apothekerverband bereit gestellten Plattform APOdirekt, die als Warenkatalog genutzt wird.

Der Apotronik-Webshop soll den Aufwand für die einzelne Apotheke reduzieren. Ein Angebot, das zunächst von zehn Apotheken wahrgenommen wurde, wie DI Robert Rohrer, der Leiter von Apotronik, berichtet. Dabei geht es nicht um das großflächige Versandhandelsgeschäft, sondern um die Absicherung und den Ausbau des lokalen Geschäfts. Eine integrierte Beratungs- und Kommunikationsmöglichkeit stellt eine direkte Verbindung zwischen Apotheke und Kunden her, der sowohl an der Tara, als auch online von seiner vertrauten Apotheke betreut wird. Apotheken-individuell werden Zusatzverkaufsempfehlungen oder Informationen über aktuelle Angebote gegeben.

Sicherheit und Vertrauen

„Die Regionalität spielt eine sehr große Rolle“, stellt Rohrer fest: „Kunden möchten die Sicherheit haben und wissen, von welcher Apotheke die Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel kommen. Die Apotheke und ihr Personal sind das Aushängeschild, Qualitätssiegel und vertrauensbildende Maßnahme für die jeweilige eCommerce Plattform.“ Typischerweise werde ins nähere Umfeld geliefert, wo die Apotheke beim Kunden persönlich bekannt und die stationäre Beratung in der Apotheke für den Konsumenten möglich ist: Das Internet als „verlängerte Auslage mit Kaufmöglichkeit“.

Quelle: IMS Health

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