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Allgemeinmedizin 26. April 2016

Die Pollen fliegen wieder: Es blüht und man niest

Rundum fliegen die Pollen – niesen, schniefen und schnäuzen sich die Heuschnupfengeplagten. Das ist lästig und kann auch der Anfang für nicht nur unangenehme sondern auch gefährliche allergische Erkrankungen sein.

„Heuschnupfen sollte frühzeitig behandelt werden, sonst kann er sich zu einem allergischen Asthma ausweiten“, sagt Gabriele Overwiening, von der Deutschen Bundesapothekerkammer. In der individuellen Beratung können dem betroffenen Kunden rezeptfreie Medikamente mit verschiedenen Wirkmechanismen angeboten werden.

Die Wirkstoffe werden nach der Schwere der Symptome und der voraussichtlichen Anwendungsdauer ausgewählt. Mittel der ersten Wahl sind oft die Antihistaminika. Neuere Arzneistoffe wie z.B. Cetirizin oder Loratadin haben im Vergleich zu älteren Wirkstoffen den Vorteil, dass sie nicht müde machen. Die Antihistaminika, die als Tabletten oder Saft verfügbar sind, werden einmal täglich eingenommen. Für die lokale Anwendung gibt es rezeptfreie Nasensprays mit Antihistaminika. Sie werden meist zweimal täglich angewendet.

Nasensprays mit Kortison sind für die Behandlung akuter Beschwerden nicht geeignet, da ihre Wirkung erst verzögert einsetzt. Nasensprays gegen Erkältungsschnupfen sollten wiederum grundsätzlich nicht länger als sieben Tage eingesetzt werden, da es bei einem längerfristigen Einsatz von Nasensprays mit gefäßzusammenziehenden Wirkstoffen zu einem unerwünschten Gewöhnungseffekt der Nasenschleimhaut kommen kann.

Quelle: ABDA

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