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Allgemeinmedizin 26. April 2016

Ein Tag Zusatzumsatz

Die Apotheken profitierten vom 29. Februar

Der 29. Februar wirkte sich für die Apotheken in Österreich in einem geringfügigen Umsatzzuwachs aus: Leicht gestiegener Umsatz bei leicht gesunkenem Absatz – das zeigt das Bild des gesamten Retail-Markts, also der öffentlichen Apotheken und ärztlichen Hausapotheken, das der IMS HEALTH Infodienst für den Februar analysierte.

Das Umsatzwachstum betrug demnach 2,5 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Der Absatzrückgang lag bei 1,3 Prozent. Das Umsatzwachstum der öffentlichen Apotheken lag mit 1,9 Prozent etwas unter dem Gesamtwert, der Hausapothekenmarkt ist im Februar mit +7,9 Prozent wesentlich stärker gewachsen. Die positive Entwicklung des Retail-Marktes erklärt der Infodienst IMS in erster Linie mit dem zusätzlichen Werktag im Februar 2016 verglichen mit dem Februar 2015.

Hepatitis C-Präparate mit Auswirkungen

Das Wachstum Year-to-Date Februar 2016 – also zum Stichtag 28. Februar – betrachtet, sei weiterhin ein Umsatzrückgang von 1,9 Prozent zu bemerken. Dafür sei, so das IMS, nach wie vor der Umsatzrückgang der Präparate in der Indikation Hepatitis-C verantwortlich. Eine Isolation dieses Effekts ergebe für den Markt ein leichtes Umsatzwachstum von 0,8 Prozent. Dieser Umsatzrückgang des Hepatitis-C Marktes werde sich auch in den nächsten Monaten noch fortsetzen und das Wachstum des Retail-Marktes weiter dämpfen.

Die schwache Erkältungssaison mit einem noch immer anhaltenden Rückgang des Antibiotika-Marktes und der Husten- und Erkältungspräparate hatte demnach wesentlichen Einfluss auf das schwache Wachstum – auch abgesehen von den Hepatitis C-Präparaten.

Quelle: IMS Health-Infoservice März 2016

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