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Allgemeinmedizin 26. April 2016

Mehr als nur Kosten

Der Nutzen innovativer Medikamente

In dem neu abgeschlossenen Rahmen-Pharmavertrag verpflichtet sich die Pharma-Branche zu freiwilligen Zahlungen von 125 Millionen Euro im Jahr 2016. Diese Zahlungen sollen das Wachstum der Medikamentenkosten für die Krankenversicherungen abdecken.

Als „starkes Bekenntnis aller in Österreich tätigen Pharma-Unternehmen zur Sicherung des Systems“, bezeichnet Mag. Ingo Raimon, Präsident des Forums der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich (FOPI), diese Vereinbarung. Die Steigerung der Medikamentenkosten für das gesamte Jahr 2015 betrug, laut Raimon, durchschnittlich 5,6 Prozent für die österreichischen Sozialversicherungen. Durch den freiwilligen Solidarbeitrag sei das Wachstum für den Hauptverband quasi kostenneutral.

Ausgleich zwischen Kostenträger und Nutznießer

Dabei werde der volkswirtschaftliche Aspekt in der öffentlichen Diskussion zumeist ausgeblendet. „Der Krankenversicherungsträger sieht ein innovatives Arzneimittel immer nur als Kostenfaktor. Der finanzielle Wert der Innovation, wenn also erkrankte Menschen gut behandelt sind und Kosten für Operationen, Langzeitpflege, Pensionen oder Arbeitslosengeld vermieden werden, kommt anderen zugute – dem Betroffenen selbst sowie den Pensionsversicherungen, den Bundesländern als Spitalerhalter sowie dem Sozialministerium.“ Ein klarer Ausgleich zwischen Kostenträger und Nutznießer sei notwendig.

Quelle: Presseaussendung FOPI

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