zur Navigation zum Inhalt
 
Allgemeinmedizin 23. März 2016

Die Qualität zählt

Ernährungsempfehlungen für „gutes“ Fett

Aktuelle Ernährungsempfehlungen gehen von der grundsätzlichen Befürwortung fettarmer Ernährung ab. Denn es kommt darauf an, welche Fette aufgenommen werden.

Seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden Low-Fat-Produkte nicht nur als schick, sondern auch als gesund eingeschätzt und werden in großen Mengen gekauft. Doch trotz der Fetthysterie sind zwei Drittel der Amerikaner zu dick. Auch in unseren Breiten wächst der Anteil übergewichtiger Erwachsener stetig. Amerikanische und deutsche Fachgesellschaften haben ihre Ernährungsleitlinien nun der aktuellen Studienlage angepasst und ihre Empfehlungen überarbeitet.

Dabei geht es jetzt nicht mehr in erster Linie darum, die Ernährung fettarm zu gestalten. Vielmehr sollen gesättigte Fettsäuren statt gegen Kohlenhydrate gegen mehrfach ungesättigte Fettsäuren ausgetauscht werden. Neue Ziele für die Allgemeinbevölkerung sind den Experten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zufolge: Der Anteil gesättigter Fettsäuren an der Tagesenergiezufuhr soll unter zehn Prozent, an Zuckerzusätzen maximal zehn Prozent betragen.

Springer Medizin

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben