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Allgemeinmedizin 22. Februar 2016

Zunehmende Bedeutung

Apotheker als Schnittstelle und Initiator der Zusammenarbeit

Hausärztemangel und eine Zunahme älterer, multimorbider Patienten sind einige der Gründe, warum Apotheker in den deutschsprachigen Ländern weiter an Bedeutung gewinnen und neue Aufgaben übernehmen.

„Die Apotheker gehören zu den Berufsgruppen, denen die Bevölkerung am meisten vertraut“, stellte Mag. Max Wellan, Präsident der Österreichischen Apothekerkammer beim pharmacon, dem deutsch-österreichisch-schweizerischen Fortbildungskongress in Schladming fest: Die Steigerung der „health literacy“ wird in vielen Projekten in und außerhalb der Apotheken umgesetzt. So ist zum Beispiel die App der Österreichischen Apothekerkammer führend in der Kategorie Medizin.

In der Schweiz müssen seit 2015 Apotheker im Grundstudium Grundkenntnisse über Diagnose und Behandlung häufiger Krankheiten sowie Kompetenzen zur Gesundheitsförderung erlangen.

In Italien und Südtirol wird durch die zunehmende Verlagerung von Dienstleistungen in die ambulante Versorgung der Aufgabenbereich der Apotheken erweitert: Medikationschecks aber auch apothekerliche Angebote wie Impfungen werden angestrebt.

Quelle: abda, Apotheker Plus 2/2016

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