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Allgemeinmedizin 25. Jänner 2016

Schutz für den Darm und gegen Stress

Die bakterielle Besiedlung des Darms hat einen wichtigen Einfluss auf die Gesundheit. Eine intakte und vielfältige Mikrobiota im Darm kann zu einer erhöhten Stressresilienz beitragen.

Die aus etwa 100 Billionen Bakterien zusammengesetzte Darmmikrobiota verfügt über hohe metabolische Aktivität und hat bedeutenden Einfluss auf die Gesundheit. Erhöhter Stress kann die Mikrobiota verändern: Die Vielfalt wird reduziert und negative Bakterienarten können sich stärker vermehren. Dadurch werden vermehrt proinflammatorische Zytokine gebildet, die Darmbarriere gestört, die Schmerzwahrnehmung gesteigert und Glukokortikoide freigesetzt. Eine hohe Vielfalt ist, Forschungen zufolge, dagegen ein „Resilienzfaktor“ gegen Stress. Die S3-Leitlinie zur Behandlung des Reizdarmsyndroms nennt auch Probiotika als Therapieoption.

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