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Allgemeinmedizin 25. Jänner 2016

Verbesserte Medikamente bei CED

Schätzungsweise 64.000 Personen leiden in Österreich an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED). Beim pharmacon in Schladming standen Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts und der Leber im Mittelpunkt – dabei wurde auch auf die aktuellen hoffnungsvollen Therapien für CED verwiesen.

Ergänzend zu bewährten Arzneistoffen wurden in den vergangenen Jahren biologisch hergestellte Arzneistoffe in die Therapie eingeführt. Diese „Biologicals“ können die Entzündungen bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn dauerhaft vermindern.

Da die Biologicals Eiweißsubstanzen sind, werden sie immer gespritzt. Sie müssen immer gekühlt werden, denn bei höheren Temperaturen oder auch beim Einfrieren verlieren die Eiweiße ihre Aktivität. Die Biologicals dürfen nicht stark geschüttelt werden, da sich sonst ein stabiler Schaum bildet und dann keine korrekte Dosis gespritzt werden kann. Bei Reisen ins Ausland oder vor jeder Selbstmedikation sollten sich Patienten mit chronischen Darmentzündungen individuell beraten lassen. Rezeptfreie Schmerzmittel mit den Arzneistoffen Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure sind beispielsweise nicht empfehlenswert, da sie Entzündungsschübe auslösen können.

Quelle: ABDA

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