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Allgemeinmedizin 25. Jänner 2016

Selbstmedikation oder zum Arzt

Erkältungssymptome in der Beratung sorgfältig abklären

Erkältungskrankheiten werden anfangs fast immer in der Selbstmedikation behandelt. „Bei rezeptfreien Arzneimitteln ist die Beratung durch den Apotheker unverzichtbar – deshalb sind Arzneimittel apothekenpflichtig. Der Apotheker kann auch beurteilen, ob ein Arztbesuch nötig ist“, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer.

Viele Symptome einer Erkältung, wie Kopfschmerzen, Husten, Fieber oder Schnupfen, lassen sich mit rezeptfreien Medikamenten zielgerichtet und gut verträglich behandeln. Wenn die individuellen Symptome den Verdacht auf eine Influenza („echte Grippe“) nahe legen, raten Apotheker Patienten im individuellen Beratungsgespräch zum Arztbesuch. Dazu gehören u.a. plötzliches, hohes Fieber und starkes Krankheitsgefühl. Aber auch bei den meist als harmlos angesehenen „grippalen Infekten“ kann in einigen Fällen ein Arztbesuch unumgänglich sein.

Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Schmerzen in der Stirn oder im Augenbereich auf eine mögliche Beteiligung der Nebenhöhlen hinweisen. Weitere Verdachtszeichen sind eitriger oder blutiger Auswurf, wenn beim Atmen oder Husten Schmerzen entstehen, Fieber über 39 Grad oder wenn das Fieber länger als zwei bis drei Tage besteht. Auch wenn der Husten oder andere Beschwerden länger als drei Wochen andauern, sollte immer ein Arzt aufgesucht werden.

Quelle: abda

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