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Allgemeinmedizin 25. Jänner 2016

Versandhandel

Langsame Entwicklung bei Medikamenten

Vor einem halben Jahr wurde der Markt für den Versandhandel auch den österreichischen Apotheken zugänglich gemacht. Innerhalb Österreichs dürfen rezeptfreie, zugelassene Medikamente über das Internet verkauft werden.

Insgesamt betreiben 15 Prozent der von IMS HEALTH befragten Apotheken Fernabsatz, für den Onlineversand haben sich allerdings nur 20 Apotheken angemeldet. Der Versandhandelsanteil am gesamten rezeptfreien Apothekengeschäft wird dementsprechend relativ gering eingeschätzt. An der Spitze der umsatzstärksten Kategorien stehen laut Einschätzung der Befragten Vitamine und Nahrungszusätze. Weiters beliebt: Produkte zur Gewichtsabnahme, Damenkosmetik, Husten- und Erkältungsmittel und Schmerz- und Rheumamittel.

Eine Kombination aus klassischem Verkauf und dem Onlineversand wird allerdings durchaus als erfolgversprechend betrachtet. Die Kompetenz einer stationären Apotheke, die hinter einem Onlineshop steht, stärkt das Vertrauen auf Kundenseite. Erste Anzeichen sprechen dafür, dass mehr Verkaufskanäle den Händlern auch am Apothekenmarkt zusätzlichen Umsatz bringen.

Quelle: IMS Health

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