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Notfallsituation hochfieberndes Kind und kein Medikament daheim.
 
Allgemeinmedizin 19. Oktober 2015

Rund um die Uhr

Notfallzustellung von allen Wiener Apotheken

Ein Service für Notfälle bieten seit vergangenem Jahr die Wiener Apotheker an: Die Arzneimittelzustellung rund um die Uhr. Entweder per Anruf direkt in der nächsten Apotheke oder über eine zentrale Kurzwahl erhalten Rat- und Hilfesuchende bei Bedarf telephonische Beratung und die Empfehlung für ein Medikament – und innerhalb von maximal einer Stunde das Arzneimittel geliefert.

Weil manchmal der Weg in die Apotheke nicht möglich ist, lassen die Wiener Apotheken dringend benötigte Arzneimittel direkt ans Krankenbett liefern. Die ersten Erfahrungen zeigen: Das Service wird tatsächlich nur für Notfälle in Anspruch genommen und die Lieferkette funktioniert wunschgemäß. Nun soll dieses Angebot verstärkt beworben werden. „Das Zustellservice ist eine Notfalleinrichtung“, stellte Mag. pharm. Viktor Hafner, Vizepräsident der Wiener Apothekerkammer bei der Präsentation des Projekts fest: Es ist wichtig, dass die Kunden darüber Bescheid wissen, um es im Bedarfsfall in Anspruch nehmen zu können.

Für den reibungslosen und qualitätsgesicherten Ablauf der Zustellung wurde eine Zusammenarbeit mit einem zertifizierten Botendienst etabliert, der, wenn nötig, auch zunächst das Rezept des Arztes beim Patienten abholt, das Medikament standardmäßig verpackt liefert und auch die Zwischenfinanzierung übernimmt. Sieben Euro zahlt der Kunde pro Auftrag für diesen Zustelldienst, die restlichen Kosten übernimmt die Wiener Apothekerkammer.

Quelle: Pressekonferenz der Wiener Apothekerkammer

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