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Allgemeinmedizin 3. Oktober 2005

Qualitätsverbesserung von Wein und Wasser

Die Veränderung und "Verbesserung" von Wasser stellt derzeit ein viel diskutiertes Thema dar. Mitte November vergangenen Jahres wurden auf einer Pressekonferenz in Wien wissenschaftliche Ergebnisse über die Auswirkungen des Rohrsystems "Aropur" präsentiert, das bei Wasser oder Wein für besseren Geschmack sorgen soll. In Bezug auf Trinkwasser lautet dabei das Ziel, die Qualität des Quellwassers zu erreichen.

Prof. Dr. Herbert Klima vom Atominstitut der Österreichischen Universitäten berichtete, dass mit dem "Aromasystem" behandelte Nährmedien und Trinkwässer in der Spektralphotometrie deutliche Veränderungen zeigten. Die Wirkung war bei den Nährmedien stärker ausgeprägt als bei den Wasserproben. 

Klima: "Wir nehmen an, dass die von uns gefundenen Effekte des Durchleitungssystems durch elektromagnetische Wechselwirkungen und Induktion eines Wechselfelds hervorgerufen wurden."  Weiters wurde am Institut für Physiologe der Universität Wien der Einfluss eines behandelten Zellkulturmediums auf Darmepithelzellen (die 24 Stunden inkubiert wurden) untersucht.

Prof. Dr. Cem Ekmekcioglu: "Im Hinblick auf die funktionellen Eigenschaften der Zellen und die Zelltoxizität fanden sich praktisch keine Unterschiede zu einem unbehandelten Medium. Hingegen kam es bei den antioxidativen Enzymen - Superoxid-Dismutase, Katalase und Glutathion-Peroxidase - zu einer deutlichen Zunahme. Auch wenn die Veränderungen statistisch nicht signifikant waren, so sollten die Ergebnisse doch Anlass für weitere Forschung auf diesem Gebiet sein."

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