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Allgemeinmedizin 2. März 2015

Patientensicherheit

Intensivere länderübergreifende Zusammenarbeit in D-A-CH-Region

Drei zentrale Forderungen für eine höhere Arzneimitteltherapiesicherheit stellten Apotheker kürzlich beim internationalen Fortbildungskongress pharmacon in Schladming. Grundsätzlich wünscht man sich in allen drei Ländern eine intensivere Einbindung der Kompetenzen.

„Apotheker nehmen eine zentrale Rolle im Medikationsmanagement und bei der Verminderung von Medikationsfehlern ein“, so Mag. Max Wellan, Präsident der Österreichischen Apothekerkammer, Dr. Andreas Kiefer, Präsident der deutschen Bundesapothekerkammer, und Dominique Jordan vom Schweizerischen Apothekerverband pharmaSuisse.

Konkret lauten die Forderungen:

• Das Medikationsmanagement muss ausgebaut werden für Patienten, die dauerhaft fünf oder mehr Medikamente einnehmen. Davon profitieren Patienten und das Gesundheitssystem gleichermaßen.

• Bei der Ausgestaltung der Rahmenbedingungen des Medikationsmanagements müssen Apotheker federführend eingebunden werden. Dabei hat die Praxistauglichkeit einen hohen Stellenwert.

• Die Leistungen der Apotheker im Medikationsmanagement müssen angemessen honoriert werden.

Beispiel Statine und Triptane

Ein Beispiel für die hohe fachliche Kompetenz der Apotheker bietet das auf dem Kongress intensiv diskutierte Thema der Unterschiede in der Pharmakokinetik verschiedener Wirkstoffe einer Substanzklasse. Dies wurde u.a. anhand der Substanzklasse der Statine zur Senkung der Blutfettwerte oder der Triptane zur Behandlung der Migräne diskutiert.

Quelle: Presseaussendung der Österr. Apothekerkammer

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