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Allgemeinmedizin 4. November 2013

Altersbeeinträchtigungen

Richtige Medikamentenanwendung oft erschwert

Sehprobleme oder eingeschränkte Kraft in den Händen können im Alter die Anwendung von Medikamenten erschweren.

Ältere Menschen haben oft weniger Kraft in den Händen, Kindersicherungen zu öffnen, fällt daher oft schwer. Bei manchen Augentropfen muss vor dem ersten Öffnen ein Siegel abgedreht oder aufgerissen werden. Tubenverschlüsse müssen vor der ersten Entnahme durchbohrt werden. Der Apotheker kann mit einfachen Hilfestellungen viele Probleme vermeiden bzw. überwinden.

Mit nachlassender Sehkraft, steigt das Risiko für Verwechslungen der Medikamente. Hilfreich ist es, ähnliche Medikamente mit farbigem Klebeband, Filzklebepunkten oder durch gut tastbare Aufkleber aus Sandpapier zu kennzeichnen. Wenn bei Wirkstoffpflastern die Einreißkerben der Verpackung nur schlecht erkennbar sind, können Patienten sich diese in der Apotheke markieren lassen. Wenn man Tropfen in einen leeren Joghurtbecher fallen lässt, kann man die Anzahl der Tropfen hören, wenn man sie schlecht sieht. Für Menschen mit Beeinträchtigung der Sehkraft stehen heute außerdem die Informationen des Beipacktextes zusätzlich zur Serviceleistung der Apotheke in verschiedenen vor allem elektronischen Angeboten zur Verfügung.

www.abda.de

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