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Holzumgebung zum Wohlfühlen im Sterntalerhof.
 
Allgemeinmedizin 27. September 2013

Wohlfühlen mit Holz

Physische und psychische Gesundheit profitieren vom natürlichen Baustoff

Holzumgebungen haben nachhaltig positive Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit des Menschen. Das belegt und erklärt eine aktuelle Studie der University of British Columbia. Denn: Holzumgebungen können die Aktivierung des sympathischen Nervensystems, das den Körper auf der Stressbewältigung vorbereitet, beeinflussen. Aus Sicht der Arbeitsmedizin ist der Einsatz von Holzoberflächen daher günstig zu bewerten, stellt Univ.-Prof. Dr. Jasminka Godnic-Cvar, Leiterin des Instituts für Arbeitsmedizin an der Universitätsklinik für Innere Medizin II, Wien, fest.

Holz hält die Aktivierung des sympathischen Nervensystems auf einem niedrigen Niveau und senkt dadurch Blutdruck und Herzfrequenz, gleichzeitig werden die Verdauung, die Erholungsfähigkeit und die natürliche Reparaturfunktionen des Körpers gestärkt. Darüber hinaus kann eine Holzumgebung Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und die gestalterischen und kreativen Potentiale fördernd beeinflussen, während sie auf Aggressionen ausgleichend wirken kann.

Das seit den 70er Jahren bekannte „Sick-Building-Syndrom“ mit Symptomen wie Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Hautjucken, Schleimhaut- und Augenirritationen verdeutlicht die Bedeutung des Baumaterials für das Wohlbefinden des Menschen. Denn während das „Sick-Building“-Syndrom mit der hermetischen Innenraumabdichtung und dem Einsatz neuartiges Bau- und Einrichtungsmaterialien in Zusammenhang gebracht wird, fördert, so Godnic-Cvar, „die Verwendung von Holzoberflächen in Gebäuden, in denen keine flüchtigen und gesundheitsschädigenden Chemikalien vorkommen, den allgemeinen Gesundheitszustand. In Hinblick auf die Aufenthaltsdauer könnten besonders Büro- und Betriebsgebäude von den Vorteilen profitieren, welche durch die positiven Auswirkungen von Holz auf das Wohlbefinden und dadurch die Gesundheit ergeben.“

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