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Allgemeinmedizin 20. Juni 2013

Mit Giftgas gegen die eigene Bevölkerung

Saddam Husseins Vernichtungskampf gegen die Kurden

Während die internationale Gemeinschaft über Beweise für einen Einsatz von chemischen Waen im Syrienkonflikt diskutiert – und eine angemessene Reaktion darauf, ist einer der schwersten Fälle von systematischen Giftgasangriffen seit nunmehr 25 Jahren unter einem
Mantel des Schweigens verdeckt geblieben: Der Einsatz eines heimtückischen Giftgascocktails auf die Zivilbevölkerung
der kurdischen Stadt Halabja im irakisch-iranischen Grenzgebiet, angeordnet von Diktator Saddam Hussein, der am 16. März 1988 5000 Menschen das Leben kostete und den Höhepunkt der „Anfal-Operation“ darstellte. Bei den Gedenkfeierlichkeiten in der autonomen kurdischen Region im Nordirak forderten Politiker und Vertreter von Menschenrechtsorganisationen Mitte März die internationale Anerkennung der tragischen Ereignisse als Völkermord.

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